WM- und Olympialimite erfüllt!


Im vergangenen Herbst habe ich mir eine Überlastungsverletzung im rechten Fuss zugezogen. So musste ich die gesamte Hallensaison pausieren. Im Hinblick auf die Freiluftsaison auferlegte ich mir einen gezielten Aufbau im Athletikbereich. Nun konnte ich am vergangenen Sonntag die ersten Früchte meiner Aufbauarbeit ernten. Beim Meeting in La Chaux-de-Fonds lief ich die 100 m bei leichtem Gegenwind (-1,0) zuerst in 11,21 Sekunden und wenig später mit Rückenwind (+1,9) gar in 11,13 Sekunden. So verbesserte ich meine persönliche Bestzeit um 19 Hundertstel Sekunden und erfüllte damit nicht nur die Limite für die Weltmeisterschaften vom 28. September bis 6. Oktober 2019 in Doha (Katar), sondern gleich auch noch die Limite für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Ob meiner Leistungen bin ich sehr glücklich und weiss, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Alle Anstrengungen der vergangenen Monate haben sich nun ausbezahlt. Die Geduld mit dem gezielten Aufbau hat sich gelohnt. Ich bin aber auch überzeugt, dass ich noch schneller laufen kann. Nun bin ich wieder die zweitschnellste Schweizerin und in dieser Saison gar die schnellste. Dies ist für mich speziell. Speziell war aber auch die Vorbereitung auf das vergangene Wochenende. Am Mittwoch trafen wir uns mit dem Micarna Team in Sulgen zum Go-Kart-Fahren. Das war ein ganz spezielles Erlebnis gegen mein Teamkolleginnen und Kollegen wie Selina Büchel, Julie Zogg, Ralph Näf, Nöldi Forrer, Ralph Klee, Beat Hefti oder Daniel Hubmann anzutreten. Am Freitagabend trafen wir uns dann zum „Goldfäscht“ von Beat Hefti und Alex Baumann in Schwellbrunn, um die Goldmedaille im Zweierbob anlässlich der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi zu feiern. Bei dieser Gelegenheit konnte ich mich auch im Bobanstossen bewähren – ein Riesenspass. Nun steht am Wochenende die Athletissima in Lausanne an. Ob ich mich wieder mit Go-Kart und Bob optimal vorbereiten werde, weiss ich noch nicht. (Bild: Daniel Mitchell)